BSH IT Solutions rüstet Kreuzfahrtschiffe von TUI Cruises mit IT aus

01. Oktober 2015 – Wer Kreuzfahrtschiffe mit IT ausrüsten will, muss sich den hohen Herausforderungen der Branche stellen: „DataCenter auf hoher See“ erfordern die individuelle Konzeptionierung der Infrastruktur sowie einen ebensolchen Support. Hinzukommen müssen ein Betreuungskonzept, intensive Test- und Rolloutphasen, bis zum 24x7-Fulltime-Support, wenn die Schiffe auf See sind. Die Technik muss unter allen Umständen funktionieren.

Insbesondere die Betreuung der von Zeit zu Zeit wechselnden IT-Administratoren auf dem Schiff ist von großer Bedeutung. Es gibt nur wenige Spezialisten, die sich in diesem Bereich umfassend auskennen. Zu diesen wenigen bewährten Lösungsanbietern, gehört seit einigen Jahren unser Unternehmen, die BSH IT Solutions GmbH, mit Sitz in Westerstede bei Oldenburg.

Wir als Tochterunternehmen der Allgeier IT Solutions, haben uns als herstellerunabhängiger Lösungsanbieter für Infrastruktur etabliert, speziell auf die IT-nahen Dienstleistungen fokussiert und uns einen Namen am Markt gemacht. Wir entwickeln für unsere Kunden individuell zugeschnittene Lösungen, welche stets als Gesamtpaket inklusive Betreuungskonzept konzipiert sind. Seit 2012 betreuen wir die Kreuzfahrtreederei TUI Cruises GmbH, mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen ist ein Joint Venture zwischen der TUI AG und der Royal Caribbean Cruises Ltd., der zweitgrößten Kreuzfahrtgesellschaft der Welt.

Zukunftsweisendes IT-Konzept

Eigens für TUI Cruises hat unser Unternehmen eine individuelle Konzeptidee entwickelt. Gegenstand der Grundvorstellung ist, die gesamte Bandbreite an Leistungen, für die Errichtung eines voll redundanten DataCenters an Bord der „Mein Schiff“-Flotte. Das Konzept umfasst die vollverantwortliche Abwicklung bis zur Endabnahme einschließlich der Begleitung des Kunden innerhalb der einzelnen Phasen. Ziel hierbei ist, eine skalierbare, belastbare und hochverfügbare IT-Umgebung.

Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen Punkte wie die Optimierung des Active Directory (AD), dem Verzeichnisdienst von Microsoft Windows Server, die Anbindung über Microsoft Exchange, SQL-Abfragen, Backup & Restore und Virtualisierungsansätze. Unentbehrlich ist zudem ein SLA-basierendes Servicekonzept an 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche. Service und Engagement über die Werftzeit hinaus ist hier die Devise.

Dieses Konzept realisierten wir in enger Absprache mit TUI Cruises und weiteren Dienstleistern. Das Projekt hatte eine Laufzeit von einem Jahr.

Im Verlauf unterschiedlicher Testphasen (u.a. in Turku, Finnland) wurde das Konzept realisiert und auf Herz und Nieren erprobt. Im nächsten Schritt erfolgte die Installation der IT-Systeme an Bord der Mein Schiff 3. Regelmäßig begleiten unsere Techniker die Installationen auf dem Schiff auch auf See.

Neben dem Neubau der Mein Schiff 3 und Mein Schiff 4 begleiteten wir auch die Umrüstung der Schwesterschiffe Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2.  Alle vier Schiffe verfügen heute über ein vergleichbares und modulares IT-Konzept auf einheitlicher & modularer Basis. Sie befinden sich innerhalb der gleichen, von uns bereitgestellten Servicestruktur, die dem Kunden tagtäglich eine ganzheitliche Betreuung von Schiff und Mensch gewährleistet. Kernelemente unserer Servicestruktur sind freilich ein modernes Ticket-System, der 24x7-Support und nicht zuletzt die System-Absicherung über ein ausgefeiltes Monitoring.

Es wurde ein kaskadiertes Überwachungs- und Absicherungssystem implementiert. Dies beinhaltet ein zentrales Dash-Board mit den verdichteten Systemstatus-Informationen aller Schiffe. Dieses wird in unseren betriebenen Rechenzentren gehostet und zentral zur Verfügung gestellt. Lokal auf den Schiffen erfolgt die Überwachung der Systeme bis auf Komponentenebene durch autarke Subsysteme, die dann über die Satellitenverbindungen bis zu uns weiter Service Prozesse anstoßen. Hierbei ist die Kombination aus Monitoring an sich und frei programmierbaren Automatisierungsabläufen im Fehlerfall von Bedeutung. Mögliche Fehler oder Probleme werden dadurch von uns häufig schon im Vorfeld erkannt und können durch einen gezielten Remote-Eingriff vermieden werden. Oder das System behebt sie über Automatisierungsregeln selbstständig. Zudem unterstützt ein Notfall-Handbuch die Betriebs- und Support-Abläufe.

Bei der Auswahl der IT setzten wir auf bewährte Lösungen, die nach einem detaillierten Kriterienkatalog ausgewählt wurden. Dies waren unter anderem Virtualisierungslösungen sowie ein Firewall-Konzept.

Die Strategie unseres Unternehmens hat sich in der Praxis bewährt. Insbesondere das sehr restriktiv gehandhabte Rechtemanagement macht sich bezahlt: Dadurch gibt es nur sehr wenig Konfigurationsprobleme und der Administrationsaufwand verringerte sich deutlich.

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